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Lachen trotz(t) Corona-Krise

Lachen trotz(t) Corona-Krise

Das Coronavirus - viele Menschen haben jetzt vermehrt Ängste, sie sorgen sich um ihre Gesundheit, ihre Familie, ihren Job, ihre Existenz. Humor ist in Zeiten der Krise verpönt, das Lachen ist den meisten Leuten vergangen.

Doch gerade in Zeiten wie diesen sind Humor und Lachen für die psychische Gesundheit wichtig, denn: Humor ist eine Lebensbewältigungsstrategie. „Humor ist eine Waffe der Seele im Kampf um ihre Selbsterhaltung. Ist doch bekannt, dass der Humor wie kaum sonst etwas im menschlichen Dasein geeignet ist, Distanz zu schaffen und sich über die Situation zu stellen, wenn auch nur für Sekunden“, erklärte der Psychiater Viktor Frankl, der vier Jahre Konzentrationslager überlebt hatte.

Humor als Ventil

Humor und Lachen können ein Ventil gegen Ohnmacht, Wut und Aggression sein, denn der Humor schafft eine Distanz zur Realität und das Lachen löst Anspannungen im Körper. Damit kommt man zumindest für eine kurze Zeit in eine gelöste Stimmung, Glückshormone werden produziert und das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt. All das verhilft zu einer anderen Sicht auf die Dinge, fördert die psychische Widerstandskraft und stärkt das Immunsystem.

Je schwieriger die Zeiten, umso wertvoller wird heitere Gelassenheit

"Am dringendsten benötigt der Mensch den Humor, wenn es ihm schlecht geht", sagt der Psychologe Willibald Ruch, der seit vierzig Jahren die Wirkungen der Heiterkeit erforscht und an der Universität Zürich lehrt. Gerade in kritischen Situationen hilft Humor gegen das Gefühl der Machtlosigkeit. Wem es gelingt, seine Ohnmachtsgefühle, Angst oder Wut in einen Witz umzudeuten, verweigert die Opferrolle und wird zum Akteur.

Die Humorhaltung kann geübt werden. Es hilft, den Fokus auf die Schönheiten des Lebens zu richten, auf heitere Ereignisse, witzige Situationen und positive Nachrichten. Denn auch diese gibt es in Zeiten von Corona – zu finden zum Beispiel auf der Webseite von https://nur-positive-nachrichten.de/.

Je herausordernder die Situation, desto schwärzer der Humor

Derzeit floriert der schwarze Humor. Das angstmachende und ernste Thema der Corona-Krise und deren Auswirkungen inspiriert Menschen zu einem kreativen Umgang mit dem Thema und den eigenen Ängsten, um mittels Lachen eine körperliche Entladung bzw. Entspannung herbeizuführen.

Deshalb: Auch in Krisenzeiten kann man den Humor bewahren! Und ja, es darf gelacht werden!

Die Maslowsche Bedürfnispyramide wird derzeit neu geschrieben. Das neue Grundbedürfnis ist das Klopapier, gefolgt von Pasta (Nudeln) und WLan…

Gabriela Imhof, Humorberaterin HDCA

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